Lisa Fitz - 25.04.2020 - verschoben auf den 10.10.2020

Lisa Fitz – 25.04.2020 – verschoben auf den 10.10.2020

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Wichtige Information: Erneute Verschiebung der Veranstaltung vom 14.06.2020 auf Samstag, den 10.10.2020

Liebe Gäste und Freunde der Kulturgrenze West,

die Veranstaltung mit Lisa Fitz vom 25.04.2020 wurde aufgrund der Corona-Problematik zunächst auf den 14.06.2020, 20:00 Uhr verschoben. Leider muss diese Veranstaltung erneut verschoben werden, weil die vorgeschriebene Abstände am Spielort zwischen den Zuschauern nicht eingehalten werden könnten. Diese Veranstaltung wird auf Samstag, den 10.10.2020, verschoben.

Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Falls Sie als Gast am 10.10.2020 verhindert sein sollten, zahlen wir das Eintrittsgeld an Sie wieder aus. Wir werden deshalb am 14.06.2020 von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr am Veranstaltungsort (MZH Pyrbaum) für Sie bereit stehen, und, soweit gewünscht, den Kartenpreis zurückerstatten.

Bitte verzeihen Sie die Unannehmlichkeiten, wir halten jedoch diesen Schritt unter den gegebenen Umständen für sinnvoll.

Herzliche Grüße

 

Jörn Lippmann
1. Vorsitzender der Kulturgrenze West e.V.

 

Kabarett mit Lisa Fitz

Samstag, 25.04.2020 – verschoben auf 10.10.2020

Veranstaltungsort: MZH Pyrbaum, Schulstraße 10, 90602 Pyrbaum

20:00 Uhr – Einlass 19:00 Uhr, VVK 23,00 Euro / AK 27,00 Euro

Flüsterwitz

Den Flüsterwitz erzählt man hinter vorgehaltener Hand. Er könnte Menschen in Hörweite beleidigen, sensible Damenohren kränken oder so wahr sein, dass er Machthabern gefährlich wird. Eigentlich ist der Flüsterwitz ein politischer Witz. Wenn man mit einem autoritären System haderte oder Repressalien befürchtete, erzählte man sich Flüsterwitze. Sind wir in unserer demokratischen Diktatur der Parteien so weit? Wer nicht in die politische Stromlinienform passt, wird gern für verrückt erklärt oder mit subtilen Methoden mundtot gemacht.

Nun lebt ja der Spaßmacher von Respektlosigkeit, aber die Luft wird dünn, weil Spott eben das beste Mittel ist, an den Stühlen der Obrigkeit zu sägen. Dafür tobt der Infokrieg im Netz,politisch inkorrekt, unsauber, paranoid. Mainstream gegen Fake News, Trolls, aber auch echte Raritäten, die man im Fernsehen nie hört. „Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist“, hat der bayrische Komiker Karl Valentin gesagt. Das mulmige Gefühl wächst, dass man sich nicht mehr ganz frei äußern kann. „Des derfst ja net laut sagen“, hört man oft. Lautsagen ist aber wichtig – ma muaß reden mitanand, Gemunkel aus dem Dunkeln ins Licht heben, so geht Diskussionskultur. In Bayern, bei den Katholiken, bei den Moslems, bei der Auto-Lobby und deren Helfershelfern. In Facebook und Twitter jedoch verschwinden systemkritische Bemerkungen auf mysteriöse Weise, Accounts werden gesperrt oder gelöscht. Political Correctness wird zu Meinungsdiktatur, Gesinnungspolizei bevormundet die Bürger, die kontern mit Panikmache. Empörialismus entgeistert die Republik.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst, heißt es so schön.

Foto: Dominic Reichenbach