Michael Fitz - 17.04.2021 - verschoben auf 02.04.2022

Michael Fitz – 17.04.2021 – verschoben auf 02.04.2022

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Wichtige Information: Verschiebung dieser Veranstaltung!

Liebe Gäste und Freunde der Kulturgrenze West,

die Veranstaltung mit Michael Fitz vom 17.04.2021 wird in enger Abstimmung mit dem Künstler coroanbedingt auf Samstag, den 02.04.2022, verschoben. Da nicht absehbar ist, wie sich die gegenwärtig Corona-Problematik entwickelt, haben wir uns auf Anregung des Künstlers zu diesem Schritt entschieden.

Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Bitte verzeihen Sie die Unannehmlichkeiten, aufgrund der anhaltenden Corona-Problematik halten wir diesen Schritt für sinnvoll.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

 

 

Musikkabarett mit Michael Fitz

Samstag, 17.04.2021 – verschoben auf 02.04.2022!

Veranstaltungsort: Bürgerhaus Bräustuben Pyrbaum

20:00 Uhr – Einlass 19:00 Uhr, VVK 18,00 Euro / AK 21,00 Euro

Da Mo – Der Mann

ist ja eigentlich kein so kompliziertes Thema, möchte man zumindest meinen. Männer, glaubt man im Allgemeinen, sind recht einfach gestrickt, klar und zielgerichtet orientiert und daher problemlos zufrieden zu stellen. Was Michael Fitz – eben auch ein solcher – dazu alles in Wort und Musik zu Thema einfällt, lässt auf einen selbstkritischen, wachsamen und vor allem unbestechlichen Geist schließen. Den braucht es dringend! Denn der Mann ist noch nicht wirklich da angekommen, wo er sich selbst gerne verortet, nämlich im aktuellen Jetzt und Hier . Da sind ihm immer noch jede Menge tradierte Rollenbilder, lieb gewonnene aber ziemlich abgehangene ideologische Konzepte und längst ausgediente Vorstellungen vom menschlichen, (pardon!) männlichen Leben im Weg.

Nein, „Er“, der Mann, ist beileibe nicht auf der Strecke geblieben aber eben noch nicht wirklich angekommen, eher noch unterwegs, Richtung Einsicht und ungeschönter, realistischer Selbstakzeptanz.

Leider wird ja dann oft aus Reue Selbstmitleid und daraus früher oder später Zynismus, den es gilt dann wieder mühevoll und mit engelhafter Geduld und ebensolchem Gleichmut aufzuweichen, die dahinter versteckten Gefühle anzunehmen und ganz zu verinnerlichen. Denn er hat noch viel vor sich, der Mann. Er muss sich endlich wirklich emanzipieren und sich in seiner neuen Rolle erkennen und erfinden, um sich in einer ständig verändernden Welt immer wieder neu zu positionieren.

Ob „Er“ , der Künstler das mit seinem neuen, abendfüllenden Soloprogramm in Sprache und Tönen „Da Mo (Der Mann) zu Stande bringt oder nicht , darüber kann man nur spekulieren – aber vielleicht weiß ja dann zumindest das Publikum, männlich wie weiblich, wo es ab sofort lang gehen könnte.

Auf jeden Fall ein Abend mit Nachwirkung und Nachhaltigkeits-Garantie. Von und mit Michael Fitz.